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Mit dem Auto AUTOGAS fahren.

SPARSAM,  SICHER, UMWELTFREUNDLICH
mit neuester Technik von VIALLE und Twintec !

Die Vorteile von Autogas:

  • Erheblich weniger Kraftstoffkosten
  • Doppelte Reichweiten möglich durch Nutzung von zwei Energieformen
  • Einbau in fast alle Fahrzeuge mit Ottomotor möglich
  • Bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffausstoß als Benzin- oder Dieselantrieb
  • Umweltgerecht und motorschonend (110 Oktan)
  • Die Motoren laufen deutlich weicher und leiser
  • Rückstandslose Verbrennung spart Reparatur- und Wartungskosten
  • Tankvorgang so einfach wie bei Benzin und sicherer.
  • Problemloses Umschalten von Benzin auf Gasbetrieb im Fahrbetrieb
  • Sehr hohe Sicherheit (TÜV-geprüfte ausgereifte Anlage) ADAC Crashtestgeprüft
  • Der Europäische Sicherheitsstandart E 67 R 01 und 115 ist erfüllt
  • Wertsteigerung, verringerter Wertverlust, guter Wiederverkauf.
  • Ständig wachsendes Tankstellennetz  in Deutschland.
  • Tankstellenabruf über Handy/SMS und Navi
  • Umgerüstete KFZ erhalten Fahrerlaubnis auch bei Sommersmogalarm
  • Keinen Leistungsverlust mit Vialle- oder Twintec-Anlagen


INFORMATIONEN UND TECHNISCH-WISSENSWERTES
verständlich dargestellt

Autogas ist ein hervoragender alternativer Kraftstoff.

Autogas ist ein
Flüssiggasgemisch aus Propan und Butan und in seiner chemischen Zusammensetzung dem Benzin sehr ähnlich.

Autogas ist schon sehr lange als Kraftstoff bekannt und wird z. B. im Europäischen Ausland seit vielen Jahrzehnten als Motorenkraftstoff genutzt.

Ist von Flüssiggas die Rede, geht es um LPG sprich Autogas, einem Gemisch von Propan und Butan !
Autogas ist der weltweit am meisten genutzte alternative Kraftstoff.
Allein in Europa gibt es einige Millionen Autogasfahrzeuge  die mit Flüssiggas betrieben sind.  Das Tankstellennetz hat sich bereits auf über 6300 Tankstellen ausgeweitet.

Warum Autogas fahren?
Mit 69-76  Cent pro Liter Autogas im Gegensatz zu 1,59  Euro  pro Liter  (Superkraftstoff E 10) lässt sich Auto fahren wieder rechnen .
Nicht unerheblich ist Autogas auch vom Umweltaspekt, die Schadstoffemissionen sinken um bis zu 80%.

Der Verschleiß im Motor wird durch Autogas sehr verringert und dadurch die Lebensdauer verlängert.
Die Schmierqualität des verwendeten Öls wird im Gasbetrieb nicht zersetzt, wie durch Verbrennungsrückstände im Benzinbetrieb, die im Besonderen beim Kaltstart über die Kolbenringe  in das Kurbelgehäuse und somit in das Öl gelangen.
Dazu verbrennt Autogas bis nahezu 80% rückstandsfreier.

Das Resultat ist ziemlich beeindruckend:
Das Motoröl bei einem mit Autogas betriebenen Motor ist nach einer Laufleistung von 10.000km noch in einem ähnlich guten Zustand, wie Motoröl bei einem mit Benzin betriebenen Motor nach nur 1000km Laufleistung.
Das Motorenöl bleibt  frei von Schwebstoffen und Schwefel  in seiner Qualität annähernd erhalten und sorgt so für die beste Schmierung. Ventile, Kolbenringe und Brennräume bleiben von Ölkohle verschont und verkoken nicht durch unliebsamen Rückstände .
Die Ölabstreifringe der Kolben können besser ihre Aufgabe verrichten, bleiben sauber und verbessern die Dichtleistung. Autogas hat ca. 110 Oktan und ist somit klopffester als Superbenzin . Die Klopffestigkeit drückt aus, wie weit man ein Kraftstoffluftgemisch komprimieren kann, bevor es sich selbst entzündet.
Der Kolben wandert in der Kompressionsphase zum oberen Totpunkt und komprimiert  das Kraftstoffluftgemisch. Nahe dem oberen Totpunkt des Kolbens wird im Zylinder das Kraftstoff-Luftgemisch mit entsprechender Frühzündung über die Zündkerze gezündet . Der Zündzeitpunkt wird nach der Klopffestigkeit des Kraftstoffes bestimmt.
Der Wirkungsgrad des Motors ist demnach von der Klopffestigkeit des Kraftstoffes und des Zündzeitpunktes abhängig. Dies heißt, je höher die Oktanzahl meines verwendeten Kraftstoffes, je günstiger kann die Verbrennung über den Zündzeitpunkt eingeleitet werden.
Der Wirkungsgrad des Motors und somit die Leistung steigt , je nach Gasanlage, wenn das Motorsteuergerät dafür ausgelegt ist.

Es gibt  zwei  Hauptgruppen von  Autogasanlagensystemen

Wir unterscheiden zwischen den Verdanpferanlagen und den flüssig einspritzenden Anlagen.

Verdampferanlagen beziehen diesen Namen über die Verdampfungstechnik. Das im Tank befindlichem flüssige Autogas gelangt über Tankeigendruck (Flüssiggas hat das Bestreben zu expandieren) in das Leitungssystem zu einem  Verdampfer, der in der Regel mit dem Kühlkreislauf des Motors verbunden seine Wärme bezieht. Durch diese Wärme wird das Flüssiggas beheizt. Wir sprechen jetzt von einem Übergang von der Flüssigphase in die Gasphase *. Das entstehende Gas wird bei einer Motortemperatur zwischen 30 und 50 Grad nach Kaltstart erreicht und das Gassteuergerät schaltet automatisch als auch manuel in den Gasbetrieb um. Der entstandene Gasdruck wird über Filtersysteme und je nach Anlagentyp ohne oder über Dosierventilen dem Motor zugeführt,
* Wir stellen uns einen erhitzten Wasserkessel vor , aus dem das erhitze Wasser als Wasserdampf austritt.

Flüssig einspritzende Anlagen, sind derzeit nur von VIALLE, Twintec und Icom verfügbar.
Diese sind dem Benzinsystem nachempfunden, haben eine Gaspumpe im Flüssiggastank, die über ein Leitungssystem das Flüssiggas pumpt, einen Kreislauf darstellt. Die in diesen Kreislauf  intigrierten Gasventile spritzen das flüssige Autogas vom Motorsteuergerät getaktet vor die Einlassventile.
Diese Systeme entsprechen der Technik der Benzinsysteme.

Zusammenfassung:
Die Gruppe der Verdampferanlagen als preiswertere Variante, blasen gasförmig ein, benötigen Filtersysteme und sind bei Kaltstart  (in dieser Phase hoher Benzinverbrauch) erst nach vorgegebener Betriebstemperatur verfügbar.

Elektrische Anschlüsse ins Motormanagement sind in der Regel der Abgriff
Plus- Minus,
Zündinformation,
Lambdasonde,
Drosselklappensensor,
Drehzahlsensor
und Einspritzsignal der Benzineinspritzventile.

Wartung turnusmäßig erforderlich. (Kosten)

Flüssig einspritzende Anlagen sind in der Regel 300 bis 400 € teurer, haben keine turnusmäßig zu wechselnde Filtersysteme, somit keine Inspektionen, schalten Motortemperatur unabhängig nach vorgegebener Spülzeit innerhalb  einer Minute  ( 10 bis 20 Grad C ) ( bei Minus 15 Grad C  innerhalb ca. 3 Minuten ) automatisch  um.

Elektrische Anschlüsse sind:
Plus-Minus,
Zündinformation
und  Einspritzsignal der Benzineinspritzventile.

Das Motorsteuergerät wird nicht teilweise ersetzt, das Gassteuergerät überwacht und regelt den Pumpendruck.
Keine Wartung erforderlich. (Keine Kosten)

Eine Ausnahme macht die Icom-Anlage, die lediglich eine Umschaltbox hat, nicht mit Überwachung regelt.   Zwar ist auch hier kein turnusmäßig zu wechselndes Filtersystem vorhanden, allerdings fordert diese alle  20.000 km eine Inspektion mit einem möglichen Nachstellen ein. ( Kosten)
Die Einstellung der Icom-Anlage ist ausschließlich vom Umrüster abhängig.                                                                                                                                           

Anmerkung:
Bei entspanntem Flüssiggas, dies heißt im gasförmigem Zustand, treten Alkene (Olefine) aus, die nicht herausgefiltert, Verdampfer und Gasventile durch “verkleben ” beeinträchtigen. (Nur bei Verdampferanlagen)

Bei Flüssig einspritzenden Anlagen bleibt das Autogas unter Systemdruck  flüssig und somit “Schadstoffe” gebunden.  Diese werden nach Einspritzung schadlos verbrannt.

Ein Liter Flüssiggas (Flüssigphase) ergibt nach Entspannung (Gasphase)  ein Volumen von ca. 276 Liter.

Dies heißt, bei einer flüssig einspritzenden Anlage  wird  die zugeführte Energie in ihrer Dichte konzentriert zugeführt,  und entwickelt nach Austritt Verdunstungskälte* und bewirkt durch Abkühlung  eine bessere Füllung der Zylinder.  Wir haben aus diesem Grrunde keinen Leistungsverlust bei diesen Anlagen. * Diesen  Kühleffekt kennen wir beim Befüllen eines Gasfeuerzeuges.

Bei Verdampferanlagen und somit gasförmiger Zuführung wird aufgeheiztes Gasvolumen zugeführt, diese muss  sich den Querschnitt des Ansaugkanals mit der Frischluft teilen . (Leistungsverlust)
(Wir veranschaulichen uns nochmal gedanklich die Menge flüssiges Gas zu der Menge im gasförmigem Zustand)

Statement

Dem Leser wird klar, daß beide Systeme die gleichen Kosten entwickeln. Die etwas billigere Verdampfertechnik gleicht sich durch Wartung an die Kosten für eine flüssig einspritzende Anlage an.

Die Verdampferanlage als auch die flüssig einspritzende Anlage haben generell einen Mehrverbrauch zu Benzin von ca. 20%, begründet durch den notwendigen Energieausgleich Gas zu Benzin bei einem normalen PKW.

Die Entwicklung unserer Motoren ist hohe Technologie die moderne Autogassysteme fordern. Zwar wird der Slowdriver keinen großen Unterschied zwischen den Systemen feststellen wollen, doch spätestens am Berg nach Umschalten auf  Benzin .  Auch der Begriff Verbrauch ist relativ.  Hier zeigt sich bei gleichen Fahrzeugen mit unterschiedlichen Systemen, bei gleicher Strecke und ZEIT  der Unterschied, Leistung ausgleichen zu müssen.

Der recht große Unterschied im Einkauf der beiden Systeme (Verdampfer/Flüssig ) macht sich indes für den Endverbraucher  bei Gegenrechnung kaum bemerkbar.

Wir setzen deshalb nicht auf  reinen Umsatz, wir möchten zufriedene Kunden und damit gleichzeitig eine Gewinn bedeutende Entlastung  des Betriebes durch Wegfall jeglicher unliebsamen Nachsorge.

Der Grund warum wir uns ausschließlich mit flüssig einspritzenden Systemen befassen.

Wir rüsten auch keine Risiko belasteten Motoren um und verarbeiten deshalb  keine Ventilschutzsysteme……..
Wir erklären uns verantwortlich .

Der Einbau einer Autogasanlage setzt umfassende Kenntnis über Motor spezifische Eigenheiten der unterschiedlichen Motoren der jeweiligen Hersteller, elektronische Fachkenntnisse  und sehr gute Kenntnisse über Autogasanlagen und deren fachgerechten Einbau voraus.
Beschwerden und mit zusätzlichen Kosten verbundene  Ärgernisse liegen vorwiegend  am fachlich schlecht ausgeführtem Umbau und Einstellungen der Gasanlagen.
Geht man bei den Einstellungen davon aus, daß Ingenieure der Fahrzeughersteller werksseitig Monate dazu brauchen um eine optimale Abstimmung zu realisieren, wird klar, daß ein Umrüster schlechthin nur mit aufbauender Erfahrung dazu in der Lage ist.
Bei Vialle und Twintec ist die motorspezifische Einstellung nur über Werksingenieure möglich und bedeutet einen klarern Vorteil für den Kunden .

Die Misere von unqualifizierten Einbauten ist in diesem Thread von mir dargestellt:

Das Interesse am Thema zeigen über 150.700 Leser und über 799 Beiträgen, in dem bildlich Reklamationsgründe gezeigt werden. Dies betrifft vorwiegend bei uns zur Reparatur vorstelligen Fahrzeuge eines Anlagentyp’s, also einen geringen Prozentsatz der am Markt befindlichen Anlagen .

Daraus lässt sich erkennen, daß die Auswahl des Anlagentyps und des Umrüsters ein wichtiges Kriterium für ein sorgenfreies Fahren ist……..

 

Wolfgang Vetter

 

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